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Rückbissbehandlung

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Abbey hat eine Kieferfehlstellung (Rückbiss). Unsere Züchterin hatte uns über diesen zuchtausschließenden Fehler informiert, was uns nicht daran hinderte uns für Abbey zu entscheiden. Sie gab uns die Adresse von dem Tierzahnarzt Dr. Eickhoff um Abbey dort vorzustellen. Über die nötige Behandlung und anfallende Kosten waren wir uns schnell einig. Unser Ziel war es mit möglichst wenig Aufwand ein akzeptables Ergebnis zu erreichen. Immerhin erfordert jeder größere Behandlungsschritt eine Vollnarkose.

Die erste Behandlung war die Entfernung eines Milchfangzahnes. Hierdurch hätte der zu kurze Unterkiefer eventuell wieder mitwachsen können und wir hofften, daß dies schon ausreiche.

05/2006: Leider brachte die Entfernung des Milchfangzahnes nicht den erhofften Erfolg. Im bleibenden Gebiss erhielt sie deshalb auf die oberen Eckzähne und jeweils links und rechts auf 2 Prämolaren (vordere Backenzähne) Brackets aufgeklebt. So werden beidseitig die Eckzähne mit Gummies nach hinten gespannt. Nach 2 Wochen waren die Zähne immerhin schon um 5mm auf der einen und 8 mm auf der anderen Seite gewandert. Die Gummies wurden wieder neu gespannt und es folgte eine erneute Tragezeit von 2 Wochen bis zur nächsten Kontrolle. Auch nach diesem Termin wurden neue Gummies für weitere 2 Wochen eingesetzt.

Als nun die oberen Eckzähne ihre richtige Position erreicht hatten, wurden die Brackets entfernt und dafür eine “schiefe Ebene” an den oberen Zähnen angebracht. Diese sollte bewirken, daß die unteren Eckzähne bei jedem zubeißen nach außen gelenkt werden. Schon nach dem ersten Tag konnte man eine deutliche Veränderung erkennen. Diese schiefe Ebene konnte nach ca. 3 Wochen wieder entfernt werden. Jetzt waren die Zähne an der richtigen Stelle angekommen und wir hofften, daß sich die Zahnstellung nicht mehr ändert.

10/06: Die Zähne haben sich nicht mehr verschoben, so daß keine weitere Behandlung notwendig wurde. Leider waren doch mehr Behandlungsschritte nötig als erhofft. Abbey hat die Vollnarkosen immer ganz gut verkraftet.

Diese ganzen kieferorthopädischen Maßnahmen ließen wir durchführen, weil es keine andere vertretbare Alternative gab. Man hätte natürlich die Eckzähne entfernen können, wovon aber bei solch einem jungen Hund dringend abgeraten wird. Ohne Behandlung würden sich die unteren Eckzähne in den Gaumen bohren und dort eine Verbindung in die Nasenhöhle entstehen lassen. Dies könnte eine Aspiration von Futterpartikeln bis in die Lunge zur Folge haben.

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